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Wednesday, March 1, 2017

Big Four - Seven Years (Live) NEU KLANG 2017


Mit seinem vierten Album SEVEN YEARS feiert das vom Saxophonist Julien Soro geleitete Quartett Big Four sieben Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit und gemeinsame musikalische Entdeckungen.

Diese Aufnahmen boten eine gute Gelegenheit, um mit dem talentierten Trompeter Quentin Ghomari zusammenzuarbeiten. Er ist sowohl musikalischer Kopf des Quintetts Papanosh, als auch Kollege in der Großformation Ping Machine. In diesem gemeinsamen und von jedem Musiker mitkomponierten Repertoire bringt der Trompeter seine eigenen Impulse ein und erweitert das Spektrum um eine neue Farbe.

Die Zeit war außerdem reif, besondere Herausforderungen anzunehmen. Für Julien Soro bedeutete dies, eine Suite zu schreiben: Temps Libre. Vier Bewegungen, die metaphorisch den Rhythmus unserer Existenz bestimmen: Der Traum, das Gehen, der Lauf und der Tanz.

Für Big Four war es elementar wichtig, diese CD „live“ aufzunehmen, um die unmittelbare Energie, die bedingungslose Interaktion einzufangen und das Loslassen der Musiker in diesem Erleben „ohne Netz“ hören zu lassen.

Das erste Hören dieses neuen Opus erweckt eine gewisse Nostalgie und vor dem inneren Auge entsteht das Bild, sich selbst aufwachsen zu sehen und das Verstreichen der Lebensjahre nachzuempfinden. Jenseits dieser Gedanken besteht aber unverändert der Wunsch, mit der Musik Spiel-, Kommunikations- und Erfüllungsplatz zu schaffen. 


1 Voyou
2 Pretty Much Henry
3 Zéphyr
4 Boule de neige
5 160 bpm
6 Suite Temps Libre: Rêve
7 Suite Temps Libre: Marcher
8 Suite Temps Libre: Courir
9 Suite Temps Libre: Danser


Guest:
Quentin Ghomari – trumpet


Max Zentawer Trio - Reduce to the Max (NEU KLANG 2017)


Der Gitarrist Max Zentawer legt mit REDUCE TO THE MAX sein Debüt-Album vor. Im Trio mit dem Kontrabassisten Florian Döling und dem Schlagzeuger Matthias Daneck präsentiert er eine abwechslungsreiche, spannende Produktion aus dem Bereich des zeitgenössischen modernen Jazz, die mit einem definierten, kraftvollen und homogenen Klang daherkommt. Erdig gespielte Grooves wechseln sich mit locker swingenden Teilen ab und werden ergänzt durch filigrane, melodiöse (Kunst-)stücke auf der akustischen Gitarre.

Sowohl auf der E-Gitarre als auch der akustischen Nylonsaitengitarre zeigt sich Max Zentawer als äußerst vielseitiger, routinierter und versierter Spieler. Abwechselnd von zurückhaltend bis virtuos, suchen seine Improvisationen immer den direkten Weg zu seinen Mitmusikern und zu der damit verbundenen Interaktion. Florian Döling und Matthias Daneck verstehen es, diese Energie in kongenialer Weise umzusetzen und zu regelrechten musikalischen Dialogen werden zu lassen.

Das Album enthält überwiegend Eigenkompositionen aus der Feder Max Zentawers. Auch hier erweist sich der gebürtige Frankfurter, in Freiburg lebende Musiker als ideenreich und gewandt. Max Zentawer ist es durchaus gelungen, in dieser Produktion ein großes Spektrum seines Könnens zu präsentieren, und man darf gespannt sein, wohin die Reise als nächstes geht...



1. OSC in 3 (M. Zentawer)
2. Je pense à vous (M. Zentawer)
3. Spiral Connections (M. Zentawer)
4. Darn That Dream (J. van Heusen/E. deLange)
5. Reduce To The Max (M. Zentawer)
6. Der Fönig (M. Zentawer)
7. Palmizana (M. Zentawer)
8. Admission free! (M. Zentawer)
9. Black Bird (P. McCartney/J. Lennon)
10. Bosporus Blues (M. Zentawer)

Max Zentawer – guitar, compositions
Florian Döling – double bass
Matthias Daneck – drums